Geschichte & Vorläufer von Poker

Pokern sollte jedem in unserer heutigen Gesellschaft ein Begriff sein. Viele Jugendliche spielen dies, wenn sie den Abend gemütlich ausklingen lassen wollen. Aber auch unter Erwachsenen ist dieses Spiel eine aufregende Alternative zum klassischen Skat Kartenspiel und findet auch dort großen Gefallen. Wenige Leute haben sich bisher mit der Geschichte des Pokerns auseinandergesetzt und wissen gar nicht, wie dieses Spiel entstanden ist. Um diese Wissenslücke zu füllen, dient dieser Artikel.

Vorläufer des Klassikers

Natürlich gibt es dieses Spiel schon sehr lange, aber die Urform vom Poker sah noch ein wenig anders aus als die, die wir heute kennen. Das Vorläufermodell stammt vermeintlich aus Persien, welches As Nas genannt wurde. Diese Behauptung ist allerdings falsch und hat sich dennoch immer wieder durchgesetzt. Das wahre Spiel, auf dem das heutige Poker basiert, nennt sich Poch. Wir befinden uns dabei ca. im 16. Jahrhundert, in dem auch andere ähnliche Spiele namens Primero, Brag und Bouillotte das heutige Poker beeinflusst haben. Somit hat sich das heute bekannte Poker aus vielen verschiedenen Ländern und Kultueren zusammengesetzt und ist somit international bekannt durch die internationale Geschichte.

Das erste Poker so, wie wir es kennen

Wir Befinden uns zu dieser Zeit im Jahre 1829. Es sind einige Jahre vergangen und das Spiel hat sich weiter und weiterentwickelt. In diesem Jahr, wurde das Pokern in die USA gebracht, nämlich von den französischen Siedlern. Anfangs waren in einem Paket 20 Karten, wobei die Hoffnung auf der besten Hand lag. 1834 wurde erstmals über dieses Spiel berichtet und zwar eher negativ (was auch dem Ruf zu der Zeit entsprach). Es wurde als das Spiel bezeichnet, bei dem die Menschen ihr ganzes Vermögen verloren. In der Zeit des Goldrausches verbreitete sich das Spiel sehr rasch und wuchs letztendlich auf ein Deck von 52 Karten. Nun war es möglich, dass mehr als vier Leute mitspielen konnten. Außerdem wurde der Flush eingeführt.

Der Pokerboom

Nun war es so weit, dass das Spiel sich wie ein Lauffeuer verbreitete und auf großen Gefallen stoß. Anfang der 1970 er begann der Boom mit den World Series of Poker. So bekam das Spiel erstmals strategische Elemente, während es die Zeit vorher eher als Glücksspiel angesehen wurde. Zu der Zeit war es auch sehr üblich, dass Spieler handgreiflich wurden, weil oftmals betrogen wurde.

Der totale Boom begann vor allem zu der Zeit, in dem das online Poker möglich wurde. Dort wurde es vor allem bei Ländern sehr beliebt, die keine Affinität zum Pokern besaßen. Natürlich gab es auch einen Aufschwung mit der WSOP, die seit 2003 stattfindet. Der Hype war so extrem, dass selbst Fernsehsender diese Turniere mit ins Programm nahmen. Mittlerweile war dieses Spiel für jedermann zugänglich und auch Anfänger mussten sich keine Sorgen machen zu verlieren, da die ersten Anfänge durch das Internet leicht machbar waren.

Der Ruf des Poker

Wie man womöglich auch erwarten würde, hatte Poker anfangs keinen sehr guten Ruf. Da es anfangs als Glücksspiel galt, wurden Betrüger aufmerksam und ruinierten viele Menschen finanziell. Kein Wunder, dass viele Leute dem Spiel nicht trauten und keine guten Erinnerungen oder Gedanken mit diesem Spiel verbanden. Glücklicherweise fand sich später das Programm in freundschaftlicher Atmosphäre wieder und erfand sich noch einmal komplett neu. Heutzutage wird Pokern mit einem entspannten Abend verbunden, was in jeder Altersgruppe zu finden sein kann. Somit hat es seinen schlechten Ruf so gut wie verloren und ist auch heute noch in unserer Gesellschaft sehr integriert.

Gefahren beim Pokern

Aufgrund der Tatsache, dass Pokern ein Glücksspiel ist und Geldeinsätze üblich sind, ist eine gewisse Abhängigkeit nicht auszuschließen. Da die Regeln sehr einfach sind und nahezu jeder spielen kann, erweckt es den Eindruck, dass die Menschen einen Gewinn sehr leicht erzielen können. Vor allem im Onlinebereich ist der Faktor der Abhängigkeit sehr groß, da keine sozialen Kontakte oder Spielmacher den Spieler abhalten können zu setzen. Die heimliche Atmosphäre zu Hause schafft Sicherheit und lässt die Spieler glauben, dass ein Gewinn sehr leicht erreichbar ist. Wenn sich allerdings jeder klarmacht, wie viel Geld er setzen will und kann, dann sollte dem gemütlichen Abend mit einem Pokerspiel keine Grenzen gesetzt werden. So riskiert man keine Abhängigkeit.